Ulf Ansorge

Shownotes

Er ist für viele die Stimme des Hamburger Morgens: Ulf Ansorge moderiert „Guten Morgen Hamburg" und das NDR Hamburg Journal. Im Gespräch mit Christian Friedrich erzählt er, wie ihn ein zweiwöchiges Praktikum beim NDR landen ließ, warum Lokaljournalismus wichtiger ist denn je und weshalb er als Nachrichtenmann selbst manchmal abschalten muss. Außerdem: Klavier, Oboe, die Gassenhauer der Klassik und sein Credo, niemandem das Licht auszublasen, um selbst zu leuchten. Ein Gespräch übers Lernen, Dranbleiben und Freundlichkeit.

Besprochen werden drei Lernangebote der Hamburg Open Online University (HOOU): „News-Life-Balance" zum gesunden Umgang mit Nachrichtenmüdigkeit, „Historische Klaviere" über den Klang klassischer Musik zu früheren Zeiten und „Innovatives Filme Machen" der HFBK Hamburg übers Erzählen jenseits tradierter Film- und Fernsehstrukturen.

Ulf Ansorge: NDR

Ulf Ansorge: Wikipedia

Ulf Ansorge: Instagram

Willy und die Windzors: Wikipedia

Hans Paetsch: Wikipedia

Albert Schweitzer Gymnasium Hamburg

Antonín Dvořák: Wikipedia

Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Bucerius Kunstforum, F.C. Gundlach - You'll never watch alone

Fête de la Musique: Wikipedia

NDR Elbphilharmonie Orchester

Ian Dury: Wikipedia

The Blockheads: Wikpedia (EN)

Lernangebote

News-Life-Balance

Historische Klaviere

Innovatives Filmemachen

Ausgewählte weitere Folgen

Yared Dibaba

Selina Storm

Michel Abdollahi

Transkript anzeigen

00:00:00: Man kann sich einfach wirklich auch selber Gutes Gewissen machen.

00:00:03: Ich muss nicht twenty four seven ständig immer Nachrichten holen, ich kann auch mal ein Abend sagen so ich will das jetzt nicht mehr für einen schönen Spielfilm gucken oder einen spannenden Spielfilm.

00:00:12: Das ist nicht schlimm die Welt dreht sich weiter so oder so.

00:00:15: im Zweifelsfall besser als so.

00:00:17: aber ich darf raus aus dem Nummer.

00:00:20: Das heißt nicht, dass man sich nicht für die Nachrichten interessiert, für die Hamburg-Nachrichten und für die Weltnachrichten.

00:00:26: Man interessiert sich natürlich trotzdem dafür weil es uns alle betrifft.

00:00:28: aber man darf da auch mal raus so wie man halt auch Urlaub macht.

00:00:33: das man sagt ich muss jetzt auch nicht jeden Tag in die Tretmühle die kommen auch mal zwei Wochen ohne mich aus.

00:00:38: so ist es mit Nachrichten.

00:00:43: Herzlich willkommen bei Hamburg.

00:00:44: was willst du wissen?

00:00:46: Wir sprechen mit Menschen aus der Stadt Hamburg darüber, was sie gelernt haben.

00:00:49: Wie Sie gelernt haben?

00:00:50: Darüber, was Sie lernen möchten und auch irgendwann mal gern gelernt hätten!

00:00:54: Dabei lernen wir dann hoffentlich auch etwas von Ihnen.

00:00:57: Mein Name ist Christian Friedrich und mein Gast.

00:00:59: heute kennen viele nur von seiner Stimme aus dem Radio.

00:01:02: Für andere ist er regelmäßig ein Anker in der Tagesplanung wenn es darum geht Nachrichten in und aus Hamburg einzuordnen.

00:01:08: Er moderiert Guten Morgen Hamburg auf Neunzig Komma Drei Und das Hamburg Journal im NDR Hamburg.

00:01:13: Das ist Heute Ulf Ansorge.

00:01:15: Herzlich willkommen Ulf.

00:01:16: Danke schön, Christian!

00:01:18: Schön dass ich hier sein darf.

00:01:19: Schön, dass du uns besuchst an einem der wärmeren Tage des Jahres.

00:01:22: Wir haben uns den kühlsten Raum ausgesucht

00:01:23: heute.

00:01:24: Dreißig

00:01:24: Grad?

00:01:25: Ja.

00:01:25: Ohne Klimaanlage direkt mit großem Fenster... Ich freu mich so heils

00:01:29: durch.

00:01:29: Der Hamburger Jung über dreißig grad.

00:01:31: mal gucken wir wie weit wir heute kommen aber ich rechn' uns ganz gute Chancen aus.

00:01:36: Ich hab lange überlegt womit ich im Gespräch einsteige ehrlich gesagt mal Transparenz hinweist.

00:01:41: Na da bin ich einmal gespannt.

00:01:42: jetzt

00:01:43: Ich weiß gar nicht, wie oft dir die Frage schon gestellt wurde.

00:01:45: Du bist ja sonst eher auf meiner Seite und das ja nun auch wirklich seit dreißig-fünf-dreißig Jahren je nachdem, wie man rechnet dich.

00:01:50: Ich glaube, ab achtundachtzig hast du beim NDR angefangen?

00:01:53: Das

00:01:53: stimmt!

00:01:53: Ja, achtundachzig habe ich beim NTR angefangen.

00:01:55: Also eigentlich

00:01:56: auf der fragenden Seite.

00:01:57: Du hattest Inhalte ein, du guckst, wie ziehe ich jetzt vielleicht meinen Gesprächspartner in irgendwie nochmal das eine oder andere aus der Nase was sie eigentlich nicht verraten wollen... Und hake es dann irgendwann auch mal nach wenn's sein muss und bist da drin ja voll Profi soweit ich das beurteilen kann.

00:02:12: Vielen

00:02:12: herzlichen Dank!

00:02:14: Das hört man gerne, ja?

00:02:14: Wenn du schon

00:02:15: auf den Flur den einen oder anderen Fangirl und Fanboy Moment hast, dann hast du heute hier auch bei uns schon hinter dir.

00:02:22: Und gleichzeitig, du wirkst immer so professionell bei allem was du tust.

00:02:26: Das gehört ja irgendwie auch dazu und ich habe mich gefragt ob du irgendwann auch mal Stichwort lernen unbeholfene Anfänger in letzter Zeit warst.

00:02:33: Hast du irgendwannmals in letzzer Zeit angefangen wo du überhaupt keinen Plan hattest und dir das irgendwie aneignen musstest?

00:02:39: Tatsächlich die Situation in der wir uns jetzt befinden!

00:02:41: Ich mache nämlich wirklich ganz ganz... selten oder fast gar nicht gebe ich Interviews.

00:02:46: Das erste Mal war tatsächlich im vergangenen Jahr auf dem roten Sofa bei das, da ist ein Gast ausgefallen und hinter Baumgarten hat mich gefragt ob ich kurzfristig einspringen kann am Sonntag nach Mittag?

00:02:56: Und ich wollte eigentlich nicht weil ich einfach mal weiß ja nicht was auf einen zukommt und was soll man antworten blamiert man sich sonst immer so.

00:03:02: Es war wirklich das erste Mal dass ich eine dreiviertel Stunde in der Situation war, dass jemand mich fragt.

00:03:08: Hattest du davor irgendwas Schiss Angst?

00:03:11: Warst du nervöser als sonst?

00:03:13: Also nachher nicht mehr, weil Hinnerk mir die Nervosität nicht angst aber dann doch sehr genommen hatte und weil ich auch weiß dass er mich nicht aus Ladaus führt.

00:03:22: Und das weiß ich ja bei dir auch und insofern war da die Niversität weg.

00:03:26: Aber ich habe das wirklich davor nie gemacht!

00:03:29: Und so lernt man immer wieder jeden Tag.

00:03:31: dazu finde ich auch super.

00:03:34: Ich stelle es mir so vor, du sitzt auch bestimmt da und fragst dich Menschwurfeler denn jetzt mit dem Gespräch irgendwie hin.

00:03:40: Warum kommt nicht die Frage?

00:03:41: Also ich hätte doch jetzt danach gebohrt warum will er denn dahin oder?

00:03:44: Genau das fand ich auch super weil dann hatten sie auf einmal ein Spieler und hatten das Archiv durchsucht nach irgendwelchen alten Sachen die ich mal gemacht habe im Fernsehen Und da war ich dann auch nicht drauf gefasst.

00:03:54: und dann ist es aber einfach so, dass man denkt Gott ja, hast du einfach Spaß dran?

00:03:59: Ja.

00:03:59: Mit dem Lachen kann man auch so manches in Gleisung der Vergangenheit vielleicht entschuldigen!

00:04:05: Man war jung und brauchte das Geld und Ähnliches.

00:04:08: Insofern, das ist eine neue Erfahrung gewesen hat mir aber sehr viel Spaß gemacht Und ich weiß jetzt auch wie sich Leute fühlen die eben so was machen Die eben zu Interviews gehen und vielleicht aber keine Profis sind in der Branche.

00:04:19: Für die ist es natürlich dann schon mal.

00:04:21: Dann weiss ich warum mancher Gast oder Kreide Weiß wird im Studio Weil für die ist das natürlich Richtig schlimm manchmal.

00:04:30: Wenn

00:04:31: man täglich nicht irgendwie das Mikro vor der Nase hat, dass rote Licht angeht?

00:04:34: Deswegen gibt es ja auch Chose für Manager oder für Spressesprecher und sowas wie man sich vor Kameras bewegt, wie man sie vor Mikrofonen äußert weil die natürlich... Für die ist das einfach neu!

00:04:47: Ja du machst so Trainings glaube ich selber nicht ne?

00:04:50: Es gibt ja viele in deiner Profession die auch parallel noch sagen Ich versuche irgendwie Leute da durch zu coachen in so Mediensituation.

00:04:57: Ich hab darüber mal nachgedacht, ich wüsste ehrlich gesagt nicht wie ich das machen sollte.

00:05:00: Ich kann nicht gut Stoff vermitteln.

00:05:03: Das habe ich als Schüler schon mitgekriegt und wollte Nachhilfeunterricht geben um mein Taschengeld aufzubessern.

00:05:08: Und ich konnte den Stoff nicht an meine Nachhilfeschüler vermittlen weil ich immer dasein dachte, wieso verstehst du das jetzt nicht?

00:05:18: Ich bin pädagogisch einfach null!

00:05:22: Das finde ich sehr schön, aber ich geht es nicht mit.

00:05:24: Hast du trotzdem was?

00:05:25: Wenn dir jemand nervös wird vor dem Mikro?

00:05:26: Also du willst die Leuten ja auch irgendwie da durchhelfen.

00:05:29: wahrscheinlich in vielen Momenten gibt's irgendwas was du denen sagst was so als goldene Regel fast immer funktioniert.

00:05:33: also wenn man das merkt dann kann man ruhig mal fragen so sind sie nervöse?

00:05:38: natürlich brauchen Sie nicht und so wir sind ja oft hier wollen keine Pfanne haben wir sind auf ihrer Seite und so mit Gästen im Ende erhamburg journal im Fernsehen machen wir ja auch wenn die Wenn die keine Profis sind, meistens Aufzeichnungen am Nachmittag.

00:05:52: Dass man denen dann sagen kann bisschen was wenn das irgendwie wenn sie sich vergaloppieren überhaupt gar nicht schlimm haben Sie keine Scheu zu sagen den Faden verloren passiert in den besten Familien machen wir einfach noch

00:06:02: mal

00:06:03: und dann nimmt man schon so ein bisschen Druck daraus.

00:06:06: Das ist nicht so dass one take

00:06:07: genau

00:06:08: Ja Du bist ja Wenn ich das richtig recherchiert habe, ich meine... Ich hab glaube ich noch einen Mysterium in deinem Wikipedia-Artikel.

00:06:16: Ich weiß gar nicht ob du das weißt, da kommen wir aber später zu, dass sich gern aufklären möchte.

00:06:19: Okay!

00:06:21: Aber wenn dich das richtig gesehen habt?

00:06:22: Wir haben an dergleichen Uni studiert zur unterschiedlichen Zeiten

00:06:26: In Lüneburg?

00:06:27: Nein, das wusste ich nicht.

00:06:29: Du hast Kulturwissenschaften studierten

00:06:31: Angewandte Kulturwissen schafften.

00:06:32: genau.

00:06:32: Das war aber damals noch nicht die Leuphana Universität.

00:06:35: Die Universität war damals Am Wilschenbrocher Weg in Lüneburg, wer sich da auskennt.

00:06:40: Da warst du

00:06:40: auch!

00:06:40: Ja ja, im roten Feld.

00:06:41: Genau, genau.

00:06:43: Achso das

00:06:43: ist... Das

00:06:44: ist ja witzig.

00:06:45: Ich weiß gar nicht ob es die noch gibt jetzt?

00:06:47: Weißt Du das?

00:06:47: Ich glaube schon aber ich bin auch länger nicht mehr da.

00:06:50: Es gibt ja das Zentralgebäude, das neue und zwischendurch mal ganz so ein Neue, dass er wirklich spektakulär auf dem Campus steht.

00:06:56: Und

00:06:56: was hast Du da studiert?

00:06:57: Wirtschaftspsychologie und Politik.

00:07:00: Aber auch am Wilschensbrocherweg teilweise.

00:07:01: Das ist sehr lustig.

00:07:07: zu dem Feld vor der Kamera sozusagen.

00:07:09: Also manche machen eine journalistische Ausbildung, manche kommen irgendwie bei den Weg über den kulturwissenschaftlichen Fahrt anderen nochmal ganz anders.

00:07:17: ob du manchmal oder vielleicht auch in der Vergangenheit vor zwanzig-fünfzehn Jahren vielleicht irgendwann dachtest ach Mensch hätte ich mal keine

00:07:24: Ahnung

00:07:24: die Journalisten Schule in was ist es München?

00:07:26: Oder so besucht oder hätte ich das noch gemacht dann könnte ich jetzt XYZ machen.

00:07:31: Hast du da so Momente gehabt wo du denkst Mensch, das war eigentlich genau der richtige Weg oder vielleicht auch

00:07:37: so ein...

00:07:38: Hat man ja öfter mal.

00:07:38: Man guckt den Rückspiegel und denkt, hätte ich mal das gelernt?

00:07:41: Oder hätte ich es mal so gemacht?

00:07:42: Also man hätte natürlich einen Volontariat beim NDR machen können.

00:07:46: Da hatte ich mich für beworben.

00:07:47: Das hat aber nicht funktioniert.

00:07:50: Für alles andere muss ich sagen, hat es dann aber auch nicht gereicht.

00:07:52: Ich hatte einen Abischnitt von drei Komma

00:07:55: Drei.

00:07:56: Und da bleibt dann wenig.

00:07:58: damit kannst du dich eigentlich nicht bei solchen Schulen bewerben?

00:08:01: Ich hatte mich glaube ich auch in München bei der Schule beworben ist eine Journalistenschule und ich glaube auch da kam weiter nix oder nur ne Absage.

00:08:10: früher kam ja noch absagen heute kommt gar nichts wenn ich mich so umhöre.

00:08:14: Und tatsächlich war es dann auch schon so, dass die Uni in Lüneburg die Einzige war, die mich da ohne Numerus Klausus hingelassen hat.

00:08:21: Okay.

00:08:22: Und deswegen war's Lüneborg also insofern so die die hören Wein hätte ich wahrscheinlich nicht.

00:08:26: Ich wollte das gar nicht so Werten fragen.

00:08:28: vielleicht habe ich das wenn?

00:08:29: Dann tut mir leid!

00:08:29: Ich meinte eher gerade der also der journalistische Beruf ist ja einer der sozusagen nicht so geschützt wie viele andere.

00:08:37: Also die Ärztin ist anders von der Profession her geschützst als Journalist oder ein Berater oder so.

00:08:44: Und entsprechend gibt es aber, und das finde ich dann wieder um schön ja auch ganz vielfältige Wege wie man irgendwie in dem Job dann landet und dadurch ja auch irgendwie so eine Deformation mitbringt...

00:08:54: Ich habe das auch gar nicht als werdend empfunden!

00:08:55: Ich hab das nur gesagt, wie's war.

00:08:57: Ich hätte natürlich gerne sowas gemacht, aber es bot sich halt nicht an um zu sagen, ich bin im Nachhinein eigentlich sehr happy damit wie das gelaufen ist nämlich einfach über ein zweibüchiges Praktikum bei NDR zwei und dann bin ich einfach da geblieben.

00:09:11: Und das funktioniert auch, ich hab weiter ein bisschen studiert und habe das aber dann tatsächlich auch abbrechen müssen weil man mir sagte also entweder steigst du jetzt hier voll ein oder wir sehen uns vielleicht in zwei Jahren wieder...

00:09:22: Aber damit neu gelost?

00:09:24: Dann

00:09:24: wird neu gelöst!

00:09:25: Und dann habe ich eine Nacht überlegt und dann habe mich exmatrikuliert.

00:09:31: Also das war ... Ich trauere dem auch gar nicht nach.

00:09:34: es war auch ne tolle Zeit Es waren super Studium Das hat mir viel gegeben.

00:09:38: Es ist, wie es ist.

00:09:39: Ich hätte vieles machen können und ein Teil jahrt hätte mir gefallen aber er hat auch nicht sollen sein.

00:09:43: so dann muss man nur die bin eigentlich ganz gut durchgekommen.

00:09:48: Ja total also deswegen ich finde es ja beeindruckend wie stetig das bei dir ist.

00:09:53: auch dass positiv besetzt finde ich viele gerade die in deinem Berufsheld sind springen ja viel mehr von A nach B nach C und müssen das vielleicht auch.

00:10:02: Und du hast es ja irgendwie geschafft dir wirklich so deinen Standbein hier auch aufzubauen und irgendwie mit dieser Zweiteilung Radio, Fernsehen zumindest nach meiner Außenbahnnehmung.

00:10:12: Kann doch sein, dass viele Kämpfe nicht wahrnehmen.

00:10:14: Nee gar nicht!

00:10:15: Ich hab ja damals bei NDR zwei schon Radio gemacht und dann auch eine Fernsehshow beim NDR-Fernsehen gemacht.

00:10:23: Bin dann aber tatsächlich weil ich das einfach nochmal wollte bin ich ja zum Privatradio gegangen zu Radio Hamburg und zur Satz I und zur Klassikradio.

00:10:31: Einfach weil ich neugierig war und weil ich Das eben auch mal ausprobieren wollte.

00:10:35: Aber auch da relativ stetig hast du recht.

00:10:36: bei Satz i war ich fünfzehn, sechzehn Jahre oder so also auch schon der lange Zeit.

00:10:43: Ja also das lief eigentlich sehr, sehr gut bei NDR zwei und ich hatte aber einfach das Gefühl so.

00:10:49: Ich war gerade dann dreißig geworden dachte ich mich ja du kannst natürlich jetzt auch noch thirty Jahre hier einfach sitzen bleiben Aber guck doch mal.

00:10:57: Und deswegen, wenn man da zu viele unterschiedliche Sachen macht dann wirkt es ja auch wieder ein bisschen komisch.

00:11:03: Ist mal so ein bisschen wie im Wander-Zirkus und alle sagen, oh Gott, da kommt der schon wieder!

00:11:07: Nee, der war schon mal hier, Checki hat dahin und so.

00:11:09: Hat

00:11:09: mir alle Sender und alle Formate durch irgendwann... Was

00:11:11: wird auch nicht schlechtes, will ich gar nicht

00:11:13: werden.

00:11:13: Danach macht man das Medientraining für die.

00:11:16: Genau.

00:11:17: Ich bin auch ganz froh, ich war natürlich als ich jung war habe ich immer gedacht Mensch, der und der und die und die so berühmt unsso viel Erfolg und eine eigene Samstagabendschöre.

00:11:26: Fällt mir das eigentlich nicht so zu?

00:11:28: Und wieso kann ich das nicht?

00:11:29: Im Nachhinein muss ich sagen, auch da diese Stetige.

00:11:32: Ich mach den Job jetzt wie du sagst seit thirty-fünf Jahren und ich hab auch ganz viele Leute plötzlich wieder verschwinden sehen wo ich gar nicht weiß was die heute machen.

00:11:39: Wo ich denkst du ja eigentlich ganz gut so wie es gelaufen ist.

00:11:43: Ja hast du etwas von der... Dann doch nicht so großen Wechselhaftigkeit, aber du hast gesagt was beim Klassikradius hat eins.

00:11:51: Also hast auch mal in die privaten die ja auch glaube ich In der Zeit wo du da warst noch mal sich sehr viel stärker glaube Ich auch zumindest von meiner schauenden Wahrnehmung unterschieden haben oder hören dann wahrnehmen unterschiede haben Von dem was so öffentlich rechtlich irgendwie passiert.

00:12:02: hast Du da was rüber gerettet auf der reise also wo du weißt ah das habe ich irgendwie bei seit eines den kniff hab ich Da irgendwie mit gekriegt oder die art und Weise über ein programm nachzudenken und Ja hilft mir noch ab und zu.

00:12:15: Also, das stimmt schon.

00:12:17: Ich habe vor allem gelernt dass auch eben bei Privat-Sendern sehr saubere tolle Arbeit geleistet wird Und dass da eben auch super Kollegen und Kolleginnen sitzen, die dann tollen Job machen.

00:12:29: Der Fokus beim Privatfernsehen lag damals so ein bisschen mehr darauf was catcht die Leute, wie ziehen wir sie rein?

00:12:36: Das machen wir inzwischen beim NDR genauso.

00:12:38: also da hat man sich dann auch angenähert bei allen journalistischen Sorgfaltspflichten, die man hat aber auch bei Privatsendern ja eingehalten werden.

00:12:46: Ja, ich glaube da war so zumindest in meiner Wahrnehmung traurigerweise in Nine Eleven so ein Moment.

00:12:51: Also ich weiß noch das war ja der Tag an dem alle irgendwie vom Fernseher klebten Internet war noch nicht so richtig und viele sind glaube ich bei RTL, ich glaub bei Peter Klöppel damals hängen geblieben und haben damals glaube ich auch das erste mal so richtig wahrgenommen okay private machen auch journalistisch gut aufbereitete und eng begleitete Formate.

00:13:10: Ja Peter Klöffel ist natürlich auch eine Erscheinung.

00:13:13: er hat ja also über auch Jahrzehnten super Job da gemacht und war natürlich irgendwie der nach Hajo Friedrichs beim NDR, weil ja eigentlich so der News Anchor schlechthin.

00:13:23: Der das wirklich so wie einer eines der großen amerikanischen Vorbilder eigentlich gemacht hat.

00:13:28: also der war ja super.

00:13:29: Und das stimmt schon, da sind die Leute einfach hängen geblieben und haben auch gesehen, also die machen es auch genau.

00:13:35: Du hast es mir auf ne anderen Ebene in der Vorbereitung gar nicht so leicht gemacht.

00:13:39: ich trau mich mal die Frage zu stellen So, dass wir meistens Gäste hier haben und wir die wirklich gut recherchieren können.

00:13:47: Ich hab grad schon gesagt es gibt einen Wikipedia-Mysterium.

00:13:49: das will ich gleich mal aufklären.

00:13:51: Erzwitzt mir was Neues?

00:13:53: Fangen wir mit dem mal an!

00:13:54: Der Eintrag ist nicht von mir.

00:13:55: muss ich dazu sein.

00:13:56: Ich habe kein Wikipedia-Eintracht selber gemacht.

00:13:58: Das wäre auch unethisch.

00:14:00: Aber was ich fragen wollte, ich hab da zu nichts gefunden.

00:14:03: und aus so einer wie soll ich sagen... ...ich hab im Freundeskreis viele Fans, die unter anderem Harpe Kerkeling sehr gerne schauen und werden Weißt du schon, worauf ich hinaus will?

00:14:12: Ja.

00:14:13: In deinem BGB-Diaartikel steht Du hättest eine Gastrolle oder irgendwas... Ich weiß nicht genau mehr wie es formuliert ist.

00:14:18: Gastrolle, Kompasenrolle bei Willi und die Winzhaus.

00:14:21: Für

00:14:21: die und die Winzhaus!

00:14:22: Genau.

00:14:22: Welche Rolle waren das?

00:14:23: Ich hab's nicht rausgekriegt.

00:14:24: Tatsächlich.

00:14:24: Ich habe auch den Film noch mal geguckt.

00:14:26: Ich hab erst überlegt Mensch machste dir einen Film abend und suchst

00:14:29: überhaupt

00:14:29: den Findest.

00:14:30: Also es ist ne finzige Rolle.

00:14:32: Es spielt tatsächlich ein Nachrichtensprecher.

00:14:35: Damals in Hannover haben wir das gedreht beim NDR.

00:14:39: Ich spiele den Nachrichtensprecher, der diese Nachricht verkündet.

00:14:41: Dass das Königshaus in Großbritannien abgesetzt worden ist und diese Nachrichten verkündigt eben mit einem gebotenen Pathos Das ist wirklich kaum zu sehen.

00:14:51: also du siehst es glaube ich zwanzig Sekunden.

00:14:53: da sitzt jemand vom Fernseher und der Fernsehe läuft und ich sitze dann da.

00:14:57: Es hat aber ein Freund von mir.

00:14:58: im letzten Jahr lief das irgendwo als Wiederholung Ja Und der schickt mir sofort eine WhatsApp.

00:15:03: man da wusste ich gar nicht hast du damit gemacht?

00:15:05: Das ist ja auch.

00:15:06: wann war das?

00:15:09: Das kam

00:15:10: so, weil HP Kerkeling den Grand Prix gesehen hatte.

00:15:14: Den habe ich kommentiert und das

00:15:16: fand der Vorbereitung geguckt.

00:15:17: Und

00:15:19: das fand er auch und dann hat er mich auf irgendeinem Weg kontaktiert.

00:15:22: Ich weiß gar nicht mehr wie das kam, weil Handy kann es ja doch... Ich hatte auch schon Handy damals, weiß ich gar nicht.

00:15:28: Dann hat er gesagt kannst du das bitte bei mir machen?

00:15:30: Es fand dich so toll!

00:15:31: Und dann ist aber leider aus der weiteren Zusammenarbeit nichts geworden.

00:15:37: Wir sind ja noch jung.

00:15:38: Du bist einer der wenigen in deiner Profession, die den kleinen Zeber in den See LinkedIn reingesteckt haben wo man nach Jobs auch suchen kann und du hast mit einem Augenzwinkern gesagt ich hätte total Lust mal auf ein Hörspiel.

00:15:52: Das stimmt!

00:15:53: Steht das da drin?

00:15:53: Ja, das steht da drin.

00:15:58: Weißt du, glaub ich auch selber?

00:15:59: Du bist jetzt niemand über den man hoffen private Infos irgendwie im Netz verteilt findet.

00:16:03: Da hast du eine interessante Disziplin auch irgendwie... Aber das ist so ein kleiner Einblick in Ulf-Ansorge und was würd ich da gerne mal machen?

00:16:11: Wusste

00:16:11: ich gar nicht, dass sich das dann reingesteht!

00:16:14: Ja, das würde ich total gerne einmal machen.

00:16:17: Ich bin ja aufgewachsen mit den ersten großen Kinderhörspielen die es sogar auf den Europaschallplatten gab, die aus Hamburg kamen damals bei dem Label.

00:16:28: Und ich bin ein großer Fan dieser Hörspiele gewesen, ich bin mit Hans Page als Stimme aufgewachsen und mit vielen anderen großen Schauspielern die das gemacht haben und ich bin natürlich kein großer Schauspieler.

00:16:39: aber das ist wirklich was wo ich gerne mal denke würde gerne so als Erzähler von Kindergeschichten würde ich da gerne mitmachen dass nach wie vor ein tolles Medium finde, fand ich immer.

00:16:49: Derzeitlang war das so'n bisschen aus dem Fokus verschwunden und jetzt ist ja Hörspiel auch wieder ganz, ganz groß, auch die Sounds mit vielen Hörspielen... Auf wirklich

00:16:58: viele gute Sachen!

00:16:59: Also insofern da ...das is ja wieder ganz-ganz groß und viele hören das eben auch als Podcast oder im Auto oder wie auch immer Und das wäre ein großer Wunsch.

00:17:08: also wenn das jemand hört, also das würde ich total gerne mal machen

00:17:12: Hast du was konkret im Kopf oder irgendwas, was du aus Kindheit erinnerst?

00:17:15: Was mal vielleicht eine Neuaufnahme oder irgendetwas in der Art verdienen würde.

00:17:20: Also

00:17:20: neue Aufnahmen werden ja von vielen Serien aus der Zeit immer noch gemacht.

00:17:24: also wenn es die drei Fragezeichen sind auf die Du anspielst das läuft ja nach wie vor mit den gleichen Schauspielern.

00:17:30: auch Von den Hörspielen, die kann man hier alle immer noch hören braucht man ja gar keine neue Auflagen mehr zu machen.

00:17:37: Die waren ja alle fantastisch auch mit der klassischen Musik was ich übrigens auch toll fand damals dass mein Kinder auf diese Weise an klassische Musik ranbrachte.

00:17:45: also da würde ich mich überraschen lassen.

00:17:47: ein Freund von mir wollte mal einen Hörspiel produzieren für die Cap San Diego.

00:17:50: das hat dann nicht geklappt wegen der Finanzierung aber da hatten wir schon Teile eingesprochen.

00:17:56: Also da gibt es so viele Sachen, die in der Mache sind.

00:17:59: Die Menschen auch produzieren und die tolle Ideen haben... ...die Ideen habe ich nicht aber ich würde das dann einfach gerne ausführen.

00:18:07: Du stehst zur Verfügung?

00:18:08: Alles klar!

00:18:09: Kommt auch in die Show notes.

00:18:10: Man

00:18:10: kann mich buchen.

00:18:11: Ja

00:18:12: genau.

00:18:12: Open To Work.

00:18:15: Wir wollen ja auch, und du hast dir ein paar schönen Angebote rausgesucht über Lernangebote online Kursen von der Hamburg Open Online University sprechen.

00:18:21: Die als Zusammenschluss der Hamburger Hochschulen, der allgemein hat zur Verfügung gestellt werden um irgendwie so einen Stück weit Zugang zu gesichterten Fakten.

00:18:29: Auch da kommt man heute noch drauf!

00:18:32: Einfach, um den Leuten zur Verfügung zu stellen.

00:18:34: und ich finde ein schöner Spandbreiter auch ausgesucht von Sachen über die wir heute sprechen können.

00:18:38: Okay!

00:18:39: Ich fange mal an mit dem was am nächsten an deiner Profession ist nämlich dem Lernangebot NewsLiveBalance.

00:18:44: also wo es darum geht wie... Menschen in so Zeiten der multiplen Krise, wie es dann ja oft genannt wird.

00:18:51: Man vielleicht auch im Sinne der eigenen Psychohygiene ein bisschen dosiert, wie viele Nachrichten nehme ich auf oder zu welcher Tageszeit nehme ich die auf?

00:18:58: Wie viel

00:18:58: kann ich

00:18:59: noch

00:18:59: ertragen?

00:19:00: Genau!

00:19:00: Wie lange kann ich's hören?

00:19:02: Das ist ja ein Phänomen heutzutage.

00:19:04: das ist ja in meiner Kindheit Jugend nicht so gewesen weil es da einfach gar nicht so viele Kanäle gab.

00:19:10: heute wirst du ja Von morgens bis abends über Internet, YouTube, Insta alle möglichen Kanäle mit Nachrichten versorgt.

00:19:20: Es gibt viel mehr Fernsehsender und das ist bei vielen das Gefühl dass sie sagen so ich kann es heute Abend nicht mehr.

00:19:27: Bei früher ja vielmehr Prä-Selektion Stand fanden.

00:19:30: also es gab nur die eine... Auch

00:19:32: das?

00:19:32: Verballhorn das mal!

00:19:33: Es gab nur eine Tagesshow oder die eine.

00:19:35: in den neunzigern bin ich auch mit groß geworden.

00:19:37: so noch die drei Sender.

00:19:39: Also es gab schon mehr aber nicht alle hatten die.

00:19:41: Man hatte gar nicht die Möglichkeit, sich so twenty-four seven irgendwie mit Nachrichten zu versorgen.

00:19:45: Es waren manche Sachen, die in der Tagesschau und im Minute waren, die heute über mehrere Sender den ganzen Tag und noch die ganze Nacht ausgeweist werden und am nächsten Tag dann ein Sequel sowas wird da draus.

00:19:56: was sagen?

00:19:56: Die verwandten was weiß ich... Und das war früher ja nicht so!

00:20:00: Das war dann früher war es eine Meldung und dann war sie auch wieder weg.

00:20:03: Ja Ich habe mich gefragt als du das Angebot schickt hast hat mich gefreut dass das dir ins Auge gesprungen ist weil Du als jemand, der täglich Medien macht.

00:20:13: Ich glaube in dieser alten Welt hätte ich dir noch eine viel größere Verantwortung zu geschrieben.

00:20:17: Früher wärst du ja mein Tor zur Welt gewesen mit dem Hamburg-Journal oder vergleichbarm Formatentagesschau heute.

00:20:25: Ich habe mich aber trotzdem gefragt, wie du als Medienmacher, als Journalist, der dann eben auch vor der Kamera steht und ja auch mit entscheidet.

00:20:32: Nämlich mal an, so stell ich mir irgendwie vor was senden wir jetzt?

00:20:35: Wem räumen wir?

00:20:36: Wie viel Platz ein?

00:20:37: Welches Thema kriegt wieviel Platz?

00:20:39: Womit fangen wir an?

00:20:40: Daher auch eine Verantwortung.

00:20:43: wahrscheinlich hast du noch spürst oder?

00:20:45: Ja das ist immer... Das ist wirklich ne Verantwortung Weil wir natürlich einmal eben auch die Nachrichten erst mal einordnen.

00:20:51: Wir haben natürlich auch immer dieses mindestens zwei Quellenprinzip und wir recherchieren ja auch selber, wir ordnen das dann ein.

00:20:59: Das ist immer die Frage wie viel Raum bekommt?

00:21:02: Das Thema machen wir daraus eine Meldung, machen wir da aus einem Nachrichtenfilm oder einen ganzen Beitrag und so was.

00:21:09: Da muss man halt immer gucken mit der Redaktion zusammen, wie wichtig scheint es zu sein.

00:21:15: Es ist ja aber so, dass diese Verantwortung eben wie du sagst nicht mehr so hoch ist.

00:21:19: Weil die Leute ja Informationen sich von überall herziehen.

00:21:22: Ob das nun immer richtige Informationen sind oder nicht sei mal dahingestellt.

00:21:26: Aber es gibt sie ja überall.

00:21:28: Oder es gibt auch Desinformationen aus allen Möglichkeiten.

00:21:31: Auch da muss man den Leuten... Natürlich, das ist ein anderes Thema.

00:21:38: Jetzt muss man den Leuten irgendwie auch da muss man Kindern schon beibringen so wie unterschiedliche Informationen von einfach nur Meinungen oder sowas.

00:21:45: Das ist ja heute nicht mehr so ganz klar.

00:21:47: aber es ist ebenso dass die Leute So von von Informationen überrollt werden dass sie manchmal einfach abends abschalten wollen und das ist dann auch Die flucht in netflix oder prime oder sonst irgendwas.

00:21:58: ich kann auch nicht rund um die uhr nachrichten hören Und verarbeiten und habt dann auch manchmal gefühle am wochenende.

00:22:03: Es wäre ganz schön wenigstens zwei tage mal nicht Ukraine und Iran, und all diese schlimmen Sachen die auf der Welt passieren hören.

00:22:10: Und sehen muss.

00:22:11: ich nehme mich da nicht aus.

00:22:12: das ist ein Gefühl wie der Name auch sagst du News Live Balance so wie viel Wieviel kann ich jetzt noch?

00:22:18: oder macht mich das sonst einfach verrückt irgendwann?

00:22:21: Das Leilangebot ist ja zweigeteilt einmal in in mediamachenden Journalistinnen Auch mit verschiedenen Lernzielen.

00:22:27: also Journalisten werden glaube ich ein Stück weit sensibilisiert erst mal für das Thema wenn sie es noch nicht sind Du hast es schon angesprochen, das Live Balance als Stichwort.

00:22:35: Hast du Methoden mit deiner eigenen im Lernangebot?

00:22:38: Heißt ja Nachrichten-Müdigkeit als Konzept.

00:22:40: also so eine Ausgelaugtheit habe ich für mich übersetzt damit irgendwie für dich umzugeben...

00:22:46: Ja man kann sich einfach wirklich auch selber gutes Gewissen machen.

00:22:50: Ich muss nicht!

00:22:53: Ich kann auch mal einen Abend sagen, ich will das jetzt nicht mehr für den schönen Spielfilm gucken oder ein spannenden Spielfilm.

00:22:59: Das ist nicht schlimm die Welt dreht sich weiter so oder so.

00:23:02: im Zweifelsfall besser so als so.

00:23:04: aber ich darf auch mal raus aus dem Nummer.

00:23:07: Das heißt nicht dass man sich nicht für die Nachrichten interessiert, für die Hamburg-Nachrichten und für die Weltnachrichten.

00:23:13: Man interessiert sich natürlich trotzdem dafür weil es uns alle betrifft.

00:23:16: aber man darf da auch mal heraus wie man halt auch Urlaub macht.

00:23:20: Dass man sagt, ich muss jetzt auch nicht jeden Tag in die Tretmühle.

00:23:23: Die kommen auch mal zwei Wochen ohne mich aus.

00:23:25: So ist es auch mit nachher... Seht

00:23:26: mal ein Experiment!

00:23:28: Können wir gucken welches Problem sich von selbst löst?

00:23:31: Ja zum Beispiel ja.

00:23:32: Ich

00:23:33: habe mich auch gefragt und das ich glaube unter anderem nach meinem Gefühl aber da habt ihr vielleicht doch bessere Zahlen und Eindrücke.

00:23:39: Das Hamburg Journal ist hier wirklich auch sehr beliebt.

00:23:41: also es gibt ja viele Nachrichten über mehr oder weniger sterbenden Lokaljournalismus.

00:23:46: Und ich finde das Hamburg Journal ist da so ein Ding vielleicht auch, weil hier natürlich auch immer was los ist und berichtenswert ist.

00:23:52: Aber ich habe in Vorbereitung jetzt gerade auf unser Gespräch noch mal ein bisschen bewusster glaube ich eins zwei Ausgaben geschaut und musste grinden, weil du es ja wirklich auch in deiner Professionalität schaffst von einem ernsten Thema Budgets im Senat oder Auswirkungen von Krieg und Verfolgung oder was auch immer es ist umzuschwenken zu so einem vermeintlich banalen Thema Wie auf der Alsterwiese zu viele gängige Menschen.

00:24:18: Was ist denn da los?

00:24:19: Das ist das Leben!

00:24:21: Und du machst es aber mit so einer nonchalance, die man dir... Also nonchalance ist falsch.

00:24:26: Aber mit so ner abgeklärtheit, die ich dir auch sofort abnehme, dass dir das eine nicht viel unwichtiger ist als das andere ohne damit irgendwas durch den Kakao ziehen zu wollen.

00:24:34: Gar nicht.

00:24:36: Ist das vielleicht ein Stück weit ein Geheimnis davon?

00:24:38: Also erstmal Lokaljournalismus wichtiger denn je insgesamt und alle regional Programme des NDR laufen super in allen Bundesländern.

00:24:46: Nicht nur das Hamburg Journal, aber eben auch das Hamburg-Journal.

00:24:50: Und dass dich daran, dass die Menschen einfach interessiert daran sind was passiert in meiner Stadt vor meiner Haustür in meinem Bundesland?

00:24:57: Und das wird immer wichtiger.

00:24:59: Also die großen Ereignisse weltweit natürlich auch, aber die Leute wollen natürlich wissen und es ist auch ein Problem eben und deswegen darf man das nicht kleinreden.

00:25:08: Wenn's wenn die Leute genervt sind von zu viel Dreck von Gänsen an der All-Star dann ist das ein Thema.

00:25:15: Das Leben ist genauso bunt wie das Hamburg Journal.

00:25:17: Es gibt diese Themen, es gibt schreckliche Verkehrsunfälle, es gib bunte Themen,es gibt Kulturthemen und die kommen einfach auch mal direkt hintereinander.

00:25:27: So ist das im Leben auch.

00:25:29: Aber das ist wirklich erstaunlich, trotz aller anderen Medien – das NDR Hamburg Journal wie alle anderen NDR Regionalprogramme auch – werden….

00:25:39: Das wird geguckt ohne Ende!

00:25:40: Wir haben teilweise Einschaltquoten von vierzig, fünfundvierzig Prozent.

00:25:44: Ein Tatort läuft richtig gut wenn es vierzehn Prozent sind und weil die Leute einfach dass wenn sie nach Hause kommen schalten sie tatsächlich Ende der Fernsehen eingucken das rote Sofa und gucken, dass Ende der Hamburg Journal fühlen sich informiert.

00:25:58: Ja so kenne ich es auch aus dem Umfeld.

00:26:00: Und wo du sagst Lokaljournalismus nicht nur in Hamburg ist mir gleich eingefallen Verwandtschaft auf der Insel Usedom.

00:26:07: Und noch da immer die Nachrichten rund um die Insel und Ostsee

00:26:12: usw.,

00:26:12: Das war ein Standardprogramm.

00:26:16: Eigentlich nur der NDR oder die öffentlich-rechtlichen leisten können, weil wir halt die Manpower und Womanpower dafür haben.

00:26:24: Das können andere ja gar nicht so.

00:26:26: Die versuchen das natürlich auch.

00:26:27: Die machen einen sauberen Job bei Sat.Eins auch bei RTL aber das ist natürlich... Wir haben Landestudios überall und das ist genau das was die Leute vom NDR erwarten.

00:26:37: Wir wollen die Informationen direkt vor Ort.

00:26:40: Da ist ein Studio da fährt jemand raus und guckt warum ist die Straße gesperrt?

00:26:45: Oder da war ein Hubschrauber den ganzen Tag über Altona.

00:26:48: Was war da los?

00:26:49: Oder wie entscheidet der Senat übers Budget?

00:26:51: und ich habe eine Wirksamkeit auch, weil ich merke okay mit der nächsten Wahl kann ich das auch viel direkter beeinflussen als ob ich jetzt auf Bundesebene darüber gedacht habe.

00:26:58: Richtig!

00:26:59: Ist vielleicht ja dann auch einen Schlüssel für Nachrichtenmüdigkeit oder um mal den Bogen zu kriegen.

00:27:03: zum News-Live-Ballons Thema Wenn ich mir vorstelle gerade, also du hast Themen genannt Ukraine Iran.

00:27:09: Da habe ich als Christian in Berlin wohnt inzwischen ja Null Einfluss drauf ganz egal wie ich wähle und ob ich protestieren gehe oder nicht aber bei Gänse Dreck auf der Alsterieße da kann ich vielleicht noch mal irgendwo anrufen und sagen Mensch hier muss doch was passieren.

00:27:23: Genau

00:27:24: so ist das!

00:27:24: Und das wissen die Leute auch dass sie zum Beispiel... Ich will jetzt nicht daran Werbung für den NDR machen Aber ich musste... Die Leute wissen dass Sie uns über die App Schreiben können, dass sie uns mailen können.

00:27:33: Dass wir uns anrufen können und wir beantworten alles Und wir gehen den sachen dann auch nach.

00:27:38: und das.

00:27:38: und da schon da beginnt ja der Einfluss dass die leute wissen er kann zu Kannst du die leuten anrufe beim ende r und die kümmern sich drum?

00:27:45: Und das ist eben auch So so Sachen die leutete gesehen haben die sagen ja ich bin da auch vorbei gefahren habe auch gesehen Die straße schon wieder gesperrt was machen die da eigentlich?

00:27:54: Und da hat man natürlich dann mehr Einfluss drauf.

00:27:57: und die Leute wissen auch, wir gehen dann los.

00:27:58: Wir bearbeiten die Themen und wir fragen genau nach was los ist und gegen Seite, gegenseite usw.

00:28:04: und so fort.

00:28:04: Ja eben schon als du hier angekommen bist also du bist dankenswerterweise in einem Gebäude der HAW in der Nähe von Berlinator Und wir haben erst mal über die Baustelle gesprochen, die halt praktisch von hier aus in Sicht weiter ist.

00:28:19: Das

00:28:19: ist glaube ich die einzige Baustell der Stadt, die wirklich selber unter Denkmalschutz steht!

00:28:23: Ich glaube diese Baustellen gibt es...ich weiß gar nicht seit sechszehn Jahren, fünfzehn Jahre gefühlt und auch darüber haben wir ja berichtet neulich vor ein paar Wochen Weil viele Menschen das mittlerweile als völlig absurd empfinden.

00:28:37: Ich sage immer, dass sieht aus wie von Ferne wie so ein Termitenhügel irgendwie und keiner weiß ja auch die Führung für Fußgänger- und Radfahrer sowieso ist ja immer anders.

00:28:46: ich habe selber kommen hergefunden obwohl ich da...ich kann das von hier aus sehen, da lang gekommen bin zum Fuß.

00:28:51: und die Muster aber hier und das sind natürlich Sachen über die wir auch mal berichten wo die Leute dann sagen Ja genau so!

00:28:57: Und dann fühlt man sich auch nicht so machtlos.

00:29:00: Du gehst doch dann aber auch mit anderem Blick durch deine Stadt, oder?

00:29:03: Also du bist ja geborene Hamburger.

00:29:04: Du kennst hier wahrscheinlich jede Ecke und jeden Stein irgendwie...

00:29:07: Nee gar nicht!

00:29:08: Und das ist ja auch das Erstaunliche.

00:29:09: Das wird dir ja auch so gehen.

00:29:10: man kennt ja eben gar nicht alles.

00:29:12: wir haben neulich meine Serie gehabt von ein paar Jahren wo wir alle hundert vier Stadtteile vorgestellt haben im Hamburg Journal und dass es wirklich interessant war in den meisten.

00:29:21: tatsächlich Bin ich noch nie gewesen.

00:29:23: Man kennt ja immer nur so die bestimmten Stadtteile, aber das ist schon so... Ich gehe durch die Stadt und wenn mir irgendwas auffällt dann sage ich auch Bescheid.

00:29:33: Dann rufe ich Kollegen an oder schreibe Mails und sagst du, pass mal auf, mir hat das ein Thema.

00:29:36: Schlacht das noch einmal vor?

00:29:37: Und so... Da hier, wenn Börcher Platz da Baustelle oder sonst irgendwas wie die Anwohner total genervt haben, die sprechen mich ja dann auch an auf der Straße.

00:29:48: Weil die mein Gesicht halt kennen.

00:29:50: So erzählen sie das den Leuten mal und klar geht man durch die Stadt und denkt so was ist da denn eigentlich los?

00:29:55: Bist

00:29:55: du das Medium?

00:29:56: Das ist ja toll!

00:29:57: Weißt du dass wir einen Beruf haben wo du auch etwas machen kannst wo du nicht denkst, ich rufe jetzt mal an.

00:30:06: Das ist doch ein super Thema und dann kannst du dich schon

00:30:08: kümmern.".

00:30:10: Du hast dir im Kontrast auch noch ein ganz anderes Lernangebot rausgesucht nämlich historische Klavierung.

00:30:17: Wundert Dich ne?

00:30:18: Ne!

00:30:19: Ich habe ja versucht alles herauszukriegen was ich kann Und beim NDR glaube ich, wo du kurz im Profil vorgestellt wirst.

00:30:28: Also das ist ja das Team Hamburg Journal und da steht Du hast, ich glaube U-Bourg gelernt... Ja!

00:30:32: ...und Klavier mit einer so klassischen Ausbildung.

00:30:35: Als Nichtklavierspieler habe ich überhaupt keine Ahnung was das heißt.

00:30:39: Ich

00:30:39: glaube, das heißt einfach Klavierunterricht.

00:30:41: Wenn ich mal ganz ehrlich bin... Ich habe Klavier-Unterricht gehabt!

00:30:44: Ich spiele aber heute noch Klavier.

00:30:46: Hast du auch ein altes?

00:30:47: Nein, ich hab kein altes.

00:30:49: Ich verbringe ja mein Leben in Mietwohnungen und daher habe ich einen elektronischen Miniflügel.

00:30:56: Damit du die Nachbarn nicht nervst, wenn man im Zehnt spielt.

00:30:59: Der hat richtig Tastenanschlag.

00:31:03: Also es ist kein E-Piano, er hat richtige Tasten-Anschlag Und man kann ihn aber leise drehen oder auch mit Kopfhörern spielen.

00:31:10: Weil so ein Klavier wirklich sehr laut ist, wenn du in der Mietz-Hohnung bist und dann geht das halt nicht!

00:31:16: Aber das habe ich nach wie vor.

00:31:17: Ein

00:31:17: Bekannter von mir spielt Klavier und hat sich extra eine Wohnung am Friedhof gesucht, aber nicht in Hamburg um möglichst wenig Leute zu stören im Samspiel.

00:31:26: Und die auf dem Friedhof freuen sich vielleicht,

00:31:28: die

00:31:28: da sind und ihre lieben Verwandten besuchen.

00:31:31: Ja nee also das ist wirklich so, du kannst es aber dadurch funktioniert das eben ganz gut und ich liebe das nach wie vor.

00:31:37: Im Lernangebot wird ja ein Stück weit versucht zu erklären warum vielleicht auch einen Flügel aus dem achtzenden Jahrhundert ganz anders klingt und doch damals schon klang als heute...

00:31:45: ...und da gibt es auch Klangbeispiele!

00:31:47: Und

00:31:48: das ist nämlich das Spannende.

00:31:49: Ich habe mir das sonst mal hier in Hamburg im Museum für Kunst und Gewerbe angeguckt, weil man natürlich das immer so hört Klavierkonzerte usw.

00:31:56: und sofort aber das lang eben vor zweieinhalb Jahren komplett anders.

00:32:01: es gab ja auch nicht immer Klavieres davor gab Schenberli genau und das ist ja nun wieder was ganz anderes Und das ist schon sehr, sehr interessant wie die Klaviere sich so entwickelt haben.

00:32:11: Hammerklavier und das klang eben alles ganz, ganz anders und es gibt ja auch so Aufnahmen mit historischen Instrumenten.

00:32:18: Das finde ich total spannend dass man da richtig Klangbeispiele hat und sich anhören kann.

00:32:23: Ich war selber – ich habe das letzte Mal schon vor bestimmt zehn, zwölf Jahren im Museum für Kunst und Gewerbe müsste mal wieder Und da gibt es ja dann eben diese Ausstellung, durch die auch geführt wird.

00:32:33: Ich weiß nicht ob du das noch vor Augen hast.

00:32:35: also man geht praktisch durch die Alten ich glaube Tasteninstrumente Abteilung heißt es und Es wird ja dann tatsächlich mit Klangbeispielen gearbeitet und ich habe das beim Durchgehen.

00:32:43: damals weiß ich noch bin ich dadurch gegangen hab null Bezug ne?

00:32:46: Also vielleicht wenn man spielt Aber

00:32:48: trotzdem spannend

00:32:49: Trotzdem spannend und ich hab mich schon gefragt Mensch wie klingen die Dinger denn?

00:32:52: Und im Lernangebot kriegst du dann zumindest mal ein paar Beispiele.

00:32:55: Genau, weil man das im Museum nämlich ja nicht so in dem Sinne ausprobieren darf.

00:32:59: Du darfst da ja nicht sagen, kann ich mal kurz darauf spielen?

00:33:02: Dann fliegst

00:33:02: er schon mal eher raus.

00:33:03: und deswegen finde ich das nämlich ganz spannend auch für Menschen die sich eben nicht so mit Klavier beschäftigen sowie dass sie einfach sagen wie klang das eigentlich früher, weil tatsächlich so einen Klavierkonzert von Bach zu dessen Lebzeiten Komplett anders klang.

00:33:18: Da gibt es ja nicht nur das Klavier, sondern eben auch die Streichinstrumente, da gibt's die Klänge auch ganz anders.

00:33:25: also das ist schon eine ganz spannende Sache.

00:33:27: Bisschen, ich glaube zum Tempo beim Dirigieren und überhaupt takt.

00:33:30: Ich glaube es wird ganz unterschiedlich interpretiert Und ich habe mal irgendwo mitgekriegt kann es aber nicht mehr genau zuordnen dass das auch jetzt sich jetzt schon unterscheidet gibt ja so erste Aufnahmen so aus in zehn oder zwanziger dreißiger Jahren wenn man die mit heutigen vergleicht dass man da schon wirklich ganze Unterschiede wahrnimmt.

00:33:45: Es

00:33:45: gab also die zeit in den achtzigern die große Zeit zum herberg von karajanen in berliner symphonik an Wo man aber aufnahm machte die wirklich dann mit viel hall und das musste alles irgendwie Und das macht man heute gar nicht mehr.

00:34:01: Heute ist man mehr so auf dem Kristall klaren Klang und das ist halt auch von Dirigent zu Dirigent unterschiedlich.

00:34:06: wie schnell und wie langsam sowas dann dirigiert wird, da gibt es völlig unterschiedliche Sachen.

00:34:13: zum Beispiel wenn ich an unseren Vorspannen vom NDR Hamburg Journal denke Johannes Brahms Ich glaube es ist die zweite Symphonie und das gibt's natürlich in der Version aber auch mal schneller oder auch mal langsamer, völlig unterschiedlich.

00:34:24: Du warst ja mal beim Klassikradio, du hast eben schon kurz angedeutet.

00:34:28: Und man merkt sofort... Also ich muss ja nur ein oder zwei Stichworte fallen lassen und du kannst sofort Bezüge erstellen und auch Sachen erklären.

00:34:34: Hättest du auch so was vielleicht auch noch einmal Lust?

00:34:36: Ich wollte immer zu Klassikkradio hab das dann irgendwann auch geschafft weil ich klassische Musik so liebe und weil ich zu der Zeit bei Sat.Eins war und dann dachte Mensch da könntest du doch nebenbei bisschen Radio über Klassickradio machen.

00:34:47: und ich habe das wirklich auch genossen.

00:34:49: Ich glaube ich habe es zwei oder drei Jahre gemacht.

00:34:52: Und weil ich eben klassische Musik genauso liebe wie Popmusik, da gibt es ja überhaupt also für mich gar keinen Unterricht.

00:34:58: Ich bin aufgewachsen mit Pop-Musik, weil ich wusste jede Schadposition, ich wuste alles und so.

00:35:03: aber ich bin eben auch aufgewachsene mit klassischer Musik und deswegen liebe ich beides.

00:35:07: Also fand ich Beides immer toll!

00:35:09: Wo hat denn das angefangen bei dir?

00:35:11: Ist das ein Elternhausding gewesen oder gab's den einen Musiklehrer?

00:35:15: Beides!

00:35:16: Also ich bin in einem, würde man sagen gutbürgerlichen Elternhaus aufgewachsen.

00:35:21: Meine Eltern sind beide Lehrer gewesen und da aus dem Hintergrund gab es schon viel klassische Musik zu Hause und ich habe dann... Ich bin ja in Hamburg dann aufs Albert Schweizer Gymnasium gegangen.

00:35:32: das war eine Musikschule wirklich und da wollte ich auch extra hin.

00:35:36: Ich bin dann in der siebten Klasse hin weil ich meinen Eltern gesagt habe ich möchte auf dieses Musikgymnasium hab die Schule dann gewechselt und musste deswegen auch noch zum Klavier Dioboda zu lernen, weil man ein Orchesterinstrument lernen musste.

00:35:48: Und ich habe dann in den Orkestern gespielt und im Chören gesungen und all diese Dinge...und da gab es ganz, ganz fantastische Musiklehrer die.

00:35:56: mit denen haben wir Pratituren gelesen und so.

00:35:58: was kann nicht alles durch die Schule.

00:36:00: das war wirklich fantastisch.

00:36:03: Ich bin bei blauengrünen und roten Noten in der Musikschule hängen.

00:36:06: Das

00:36:06: ist auch völlig in Ordnung, das ist völlig in ordnung.

00:36:08: die Hauptsache ist man mag Musik und man hört gerne Musik.

00:36:12: Man muss da nicht viel darüber wissen.

00:36:14: Es ist wenn man sich dafür interessiert schön viel darüber zu wissen Muss man aber nicht.

00:36:17: musik ist nicht dafür dar dass man sich damit auskennt Man muss sie einfach nur hören und schön finden.

00:36:21: Hast du einen Lieblingskomponisten Komponistin oder ein Lieblungsorchester Wenn Leute sagen ach ich hätte eigentlich mal Lust irgendwie den Weg zur klassik zu finden.

00:36:28: Oder sagen würde es das ist ein guter entry level.

00:36:32: Ich bin ja großer Fan von Tchaikovsky, von Dvorak.

00:36:36: Ich bin ehrlich gesagt so ein Typ Gassenhauer der Klassik.

00:36:40: Also ich höre mir auch mal Werke an die jetzt nicht so populär sind oder so.

00:36:44: aber ich liebe halt wirklich diese Sachen.

00:36:46: neunte Symphonie von Dworjak aus der neuen Welt.

00:36:49: Sechste Symphonies Pathetique von Tsaikovski das sind natürlich die Schlager der klassischen Musik.

00:36:54: Aber zu Recht weil es wirklich tolle Werke sind.

00:36:57: und da sind so... Das sind Reinkommen

00:36:59: ja auch spannend!

00:37:00: Ja,

00:37:00: natürlich.

00:37:01: Man hat vielleicht Miedererkennungswert bei

00:37:03: manchen Teilen... Wo man dann wirklich auch denkt ach das kenne ich doch von woanders her weil viele in der Popmusik da ganze Teile draus übernommen haben.

00:37:11: Fußballfans

00:37:11: erkennen die Champions League-Hymne irgendwann.

00:37:14: Zum Beispiel ja!

00:37:17: Du hast mir schon den Gefallen getan einen Mysterium aufzumachen und es hängt mit einem Lernangebot zusammen dass du dir auch noch ausgesucht hast nämlich innovatives Filme machen.

00:37:25: Das ist ein Angebot von der Hochschule für bildende Künstler hier in Hamburg Und ich lese mal eine Zielformulierung des Angebots vor, nämlich die Förderung des Nachdenkens und Ideen in Austausches über Gegenwart- und Zukunft von audiovisuellen Medien.

00:37:40: Ich höre die tradierten Film- und Fernsehstrukturen hinaus!

00:37:43: Das ist ja noch nicht so sehr... Ich

00:37:49: weiß gar nicht,

00:37:50: ob das gemeint ist.

00:37:51: Nein!

00:37:52: Das ist glaube ich auch nicht so ein sehr experimentelles Film gewesen.

00:37:55: Nein, ich finde es gut, dass man ... weil es gibt ja – ich war jetzt gerade wieder in der FC Gundlach-Ausstellung im Busios Kunstforum am letzten Sonntag – weil es eben einfach solche und solche Möglichkeiten gibt die Kamera auf etwas zu richten.

00:38:11: Das ist total erstaunlich.

00:38:13: Es gibt Fotos wo du denkst

00:38:14: Boah!

00:38:15: Und da wärst du selber nie drauf gekommen, weil du vielleicht gedacht hättest der Zweig davor stört und hast ihn weggenommen.

00:38:21: Aber das ist dann vielleicht das was es ausmacht auch

00:38:23: dass dann

00:38:23: ja... ...und das ist eben ganz spannend wenn man über so etwas mal nachdenkt wie kann man andere Sichtweisen auch für Film entdecken?

00:38:30: Wie kann man vielleicht Dinge anders filmen?

00:38:33: Das wird für Nachrichtenfilme nicht relevant sein aber... Ich

00:38:35: wollte gerade fragen ob's dann Bezug gibt irgendwie ob sich da auch bei Nachrichtenfilm was ändert also jetzt nicht dass ihr mit CGI kommt und Dinge darstellt.

00:38:47: Nachrichtenfilme sind ja eher nicht dafür da jetzt irgendwie experimentelle Sichtweisen oder sowas auszuräumen.

00:38:52: Also Nachrichten Filme sollen zeigen, was passiert ist so... Aber für Filme, ich gucke ja eben auch sehr gerne Filme natürlich.

00:39:00: Und für Filmen ist das natürlich sehr interessant einfach zu sehen wie kann man da rein?

00:39:03: Da gab es ja schon mal die große Zeit des deutschen Films in den Siebzigern wo man da anders ran ging.

00:39:10: und es gibt ja immer noch also die experimentelle oder unabhängige Filmemacher die Dinge anders erzählen wollen, anders bebildern wollen als dass sonst im Hollywood der Neuzeit übliches oder bei Netflix.

00:39:23: Ja und selbst in Hollywood setzen sich ja manche durch die dafür irgendwie, die sich dann Namen gemacht haben.

00:39:27: Also mir fällt als erstes Tarantino ein aber ich bin auch totaler Noob.

00:39:30: also gibt es bestimmt noch ganz viele andere auf einmal mit irgendwie... Bereitbildformaten wiederkommen, die eigentlich so spätestens mit dem letzten Italo-Vestern ausgestorben sind.

00:39:40: Ja!

00:39:40: Und auch den Schriftbildern wieder kommen und bestimmte Filme wieder zitieren und anders arbeiten...

00:39:44: Oder Melzwellen-Zelloloid einfach wiederarbeiten kann man ja auch mal.

00:39:48: Das ist ja auch eine andere Filmqualität dann erstmal, die sonst hat.

00:39:50: Da gibt es da viele Möglichkeiten und deswegen fand ich das Angebot so interessant, weil ich denke, da können wir mal drüber nachdenken.

00:39:56: Das is eben was, mit dem ich mich sonst im Alltag gar nicht beschäftige, was aber vielleicht einfach mal spannend ist.

00:40:02: Und das halt ja auch wiederum ein Bezug?

00:40:04: zu deinem Studium, oder?

00:40:05: Also so die angewandten Kulturwissenschaften schauen ja auch sehr stark Richtung Film und alles was damit zusammenhängt.

00:40:10: Die schauten

00:40:11: ja sehr stark in Richtung Alles ungefähr!

00:40:14: Das war ein ganz ganz spannendes Studium weil es da wirklich... Da gab es ja sogar Kurse im Stelzen laufen wurden angeboten und ich habe auch gelernt wie man Marmorpapier bastelt.

00:40:25: also das war wirklich Ich will das nicht ins lächerliche ziehen.

00:40:28: Das war wirklich toll, weil es in allen Bereichen angewandte Kulturwissenschaften ging und auch da gab es Filmseminare.

00:40:39: Western Seminar, was natürlich alle belegen wollten.

00:40:42: Weil es war irgendwie, weiß ich, Donnerstagsabend und man schaute eigentlich Western.

00:40:47: Das war für mich ganz interessant weil ich mich mit dem Genre eigentlich nie so beschäftigt hatte.

00:40:51: das waren wir immer zu Butch und zu irgendwie.

00:40:53: also ich habe mich mit Western nie so beschäftigt.

00:40:55: War aber dann eben doch interessant, weil es dann doch vielschichtiger ist als ich dachte.

00:41:00: Also solche Sachen haben die da ja auch gemacht.

00:41:02: Spannend!

00:41:03: Stätzen laufen?

00:41:03: Ja stetsenlaufen okay

00:41:05: Kannst du stelltsinnlaufen?

00:41:06: Nein, ich hab den Kurs nicht beschädigt.

00:41:08: Das ist schon so ein Live-Skill dass man gerne beim Kindergeburtstag wahrscheinlich rausholt oder so.

00:41:12: Ich

00:41:12: weiß gar nicht warum ich das nicht...ich hätte es ja machen können!

00:41:14: Ich hätte wahrscheinlich einen Schein machen können.

00:41:17: Aber ich habe Marmorpapier

00:41:18: gebastelt stattdessen.

00:41:19: Was is denn Marmor Papier?

00:41:20: Ja also das Da gibt es so eine dickflüssige Schicht, wo du dann so Farbe aufträgst und dann legst du das Papier da drauf.

00:41:33: Genau!

00:41:34: Ich habe gleich an den Stein gedacht und dachte mir Mensch wie kommt denn Stein in Papier?

00:41:37: Also man merkt... Man merkt

00:41:39: dass wurde zu deiner Zeit wahrscheinlich nicht mehr der Angeboten an der Uni Lüneburg.

00:41:43: Nein nein, das ist wirklich so.. Das hängst du dann auf und das war so ein Wochenendkurs.

00:41:47: aber ich hab's seitdem nie wieder gemacht.

00:41:53: Solche Angebote wo du denkst, Mensch das interessiert mich mal.

00:41:56: Dafür ist es ja auch da dass du dich mal für Dinge interessierst auf die du vielleicht gar nicht gekommen wärst.

00:42:01: und wenn man da jetzt durch scrollt fallen solche Sachen auf denkt man achja warum denn nicht?

00:42:06: Ist glaube ich immer noch recht vielfältig.

00:42:08: also ich will gar nicht so viele Werbung für den Studium in Lüneburg machen.

00:42:11: aber ich hatte eigentlich eine ganz gute Zeit.

00:42:13: Ich auch Und es gab viele bei uns.

00:42:14: was bei dir das western Seminar war war bei uns die Vorlesung zum Mobbing Weil alle dachten, da können wir doch bestimmt auch was lernen, dass uns dann im Beruf irgendwann mal hilft.

00:42:22: Ach ich dachte wieder Kollegen wegmobst oder

00:42:24: was?

00:42:24: Das war so der Running Gag vor der Vorlesung immer.

00:42:27: aber es ging letztendlich darum strukturelle Identifizierung von Mobbing im Allgemeinen zu machen und das war auch ein bisschen wie das Western Seminar vielleicht bei dir.

00:42:37: Es wurde immer in den nächstgrößeren Veranstaltungsrahmen transportiert weil immer mehr Leute wollten wissen, was machen wir denn mit Mobbing?

00:42:44: Ja klar!

00:42:46: Das ist ja auch ein interessantes Thema zum Beispiel.

00:42:49: Weil man sich ja da irgendwie noch in den Achtzigern, Neunzigern überhaupt gar keine Gedanken drüber gemacht hat über Mobbing auch am Arbeitsplatz dass wie ich hier und da immer mal gehört habe von Bekannten also wirklich verheerende Folgen haben kann.

00:43:04: Und gerade

00:43:04: die Medienbranche hatte er ja auch durchaus so einen Ruf oder?

00:43:08: Also ich bin ja kein Teil davon.

00:43:09: deswegen frage ich ganz naiv aber mein Gefühl ist das so in den Achtziger-Ninzigern in der Medienindustrie im weiteren Sinne Das hier los war einfach, oder?

00:43:20: Ja das war natürlich eine Zeit wo... also ganz ich bin jetzt wirklich kein Experte in diesen Dingen.

00:43:26: Aber es war ne Zeit die wirklich sehr budsch Männer dominiert war und da machte man sich auch gar nicht so ein Kopf drüber, dann haute man eben irgendwelchen Praktikanten oder Praktikannten beiderlei Geschlechts einfache Sachen um Nürnseher.

00:43:43: Es geht total scheiße!

00:43:45: Geht's so

00:43:45: nicht?!

00:43:46: Und was das so anrichten kann, weiß man ja eigentlich auch selber.

00:43:51: Weil man sowas natürlich nicht nur ungern hört sondern weil es einen vernichten kann und gerade bei jungen Leuten die anfangen da bei irgendein Sender zu arbeiten.

00:44:02: Ich spreche jetzt übrigens nicht vom NDR ich habe das aber natürlich mehrfach irgendwie auch gehört und das ist vernichtend für Menschen in jederlei Beruf.

00:44:11: also das gibt's im allen Berufen Und das führt manchmal sogar dazu, dass Menschen einfach nicht mehr arbeitsfähig sind in dem Beruf.

00:44:20: Ja genau, auch das kommt dann... also wie du schon gesagt hast vor der Vorlesung haben alle noch gewitzelt.

00:44:25: Nach der Vorlösung sind alle mit hängenden Mundwinkeln rausgegangen und haben überlegt okay da müssen wir jetzt irgendwie auch agieren.

00:44:30: insofern war es wirklich auch interessant dass es im Vorlesungsplan so auf dem Thema ist.

00:44:35: richtig weil ich finde wirklich immer es fand ich immer man muss immer nett sein zueinander im Alltag egal was ist auch wenn man sich sachlich irgendwie nicht einig ist.

00:44:45: also einfach freundlich sein uns allen das Leben den ganzen Tag leichter.

00:44:49: Und man kann sich über die Sache streiten und über die Ausrichtung streiten, aber da muss man sich nicht dem Kopf abreißen dafür.

00:45:00: Man muss das Licht anderer nicht ausblasen um das eigene Leuchten lassen zu können.

00:45:06: Lass sie doch alle!

00:45:07: Weil es so einfach nett sein miteinander

00:45:10: ist.

00:45:10: auch was wir haben im Team überlegen, wenn hätten wir gerne ein Podcast Und das war so was, was dir glaube ich auch zugeschrieben wird.

00:45:18: Also von vielen im Team und darüber hinaus ist mein Eindruck...

00:45:23: Ja, das freut mich an dass ich nicht als der Erfinder der sozialen Kälte gelte zumindest.

00:45:29: Aber das ist

00:45:29: wirklich...

00:45:30: Nein wir freuen uns immer!

00:45:31: Das muss ich aber wirklich von allen meinen Kollegen und Kolleginnen sagen.

00:45:34: Wir haben dann hier auch viele ganz junge Leute die einsteigen bei uns auf der journalistischen Ebene oder auf der Sachbearbeiter- oder was weiß ich Assistenzebene.

00:45:43: Ich freue mich immer.

00:45:44: Wir sind total freundlich zu dienen, weil wir uns freuen, dass sie bei uns arbeiten und die kommen mit einem Strahlen da rein.

00:45:49: Und das ist doch toll!

00:45:50: Da freut man sich doch... Ja wenn junge Leute sagen ich bin so stolz darauf beim NDR arbeiten zu dürfen und das werden wir doch den Teufel tun und das so nicht machen mit einem Satz.

00:46:01: Nein, wir freuen es da immer und das machen aber alle so.

00:46:04: also kann ich wirklich von gar nicht keinem anders sagen.

00:46:08: Wir haben noch eine Frage aus dem Umfeld gekriegt.

00:46:12: Wir hören uns immer um so mensch, was würdest du denn gerne mal Ulf Ansorge fragen?

00:46:16: Oh Gott!

00:46:19: Ich bin gespannt auf die Antwort aber ich glaube du musst nicht nervös sein.

00:46:23: und zwar ist die Frage und sie passt auch ein bisschen zum Veröffentlichungsdatum der Folge wir kommen ja in meinem zweiten Dienstag im Monat raus und am Einzwanzigsten sechsten ist.

00:46:32: Fettela Musik kommt ihr ursprünglich aus Frankreich so als Thema und wird ja mittlerweile auch in verschiedenen deutschen Großstädten und auch Kleinstädten, glaube ich, zelebriert.

00:46:42: Stell dir mal vor eine Welt, in der du an diesem Tag also am einzwanzigsten sechsten Band oder Musiker in, egal ob noch lebt, vielleicht schon verstorben, ob erreichbar oder nicht erreichba, egal wie teuer ... Du kannst sie irgendwie aufs heiligen Geistfeld schaffen!

00:46:59: Und

00:47:00: wehen.

00:47:00: Deine

00:47:01: fette La Musik, genau wer?

00:47:03: Wen holst du als Musikerin oder Musiker aufs heiligen Geistfeld?

00:47:06: am einzwanzigsten Sechsten zur Hamburger Fett de la Musik?

00:47:09: Hoi!

00:47:11: Multiple Choice oder eins?

00:47:13: Du darfst... Also wir haben ja

00:47:15: jetzt sowohl über Klassik als auch ein klein bisschen über Pop gesprochen.

00:47:18: vielleicht teilen das so auf oder aber es ist deine Rubrik.

00:47:23: macht draus was du möchtest.

00:47:24: also ach du lieber Himmel.

00:47:27: Ja

00:47:29: Man merkt, wir haben dich nicht vorgewandt.

00:47:30: Nein!

00:47:32: Da gibt's natürlich vieles... Also ich muss da wieder Eigenwerbung machen.

00:47:37: Ich liebe das NDR Elbphilharmonieorchester.

00:47:42: Das würde ich mir auf jeden Fall mit ganz großem Orchester auf dem heiligen Geistfeld wünschen Weil es so viele Menschen immer wieder begeistert.

00:47:49: Wenn ein Riesenorchester mit Pauken und Trompeten wirklich losdonnert Dann gehen die Leute wirklich in die Knie Die auch sonst nichts mit Klassik am Hut haben.

00:47:59: Das hat wirklich ein imposantes Wort.

00:48:00: Ja, das ist total irre!

00:48:02: Und Popmusik da muss ich sagen also... Das ist wirklich schwierig.

00:48:11: Also es gibt eine Band die's gar nicht mehr gibt.

00:48:14: Das geht aber auch?

00:48:15: Das geht

00:48:15: auch.

00:48:16: Mein erstes Popkonzert war der New Wave-Band Ian Dury in the Blockheads.

00:48:21: War ich total begeistert von Musik liebe ich immer noch.

00:48:24: Ian Dory lebt längst nicht mehr.

00:48:27: Ich glaube, der ist schon zwanzig Jahre tot.

00:48:28: Das war so eine Post-Punk New Wave Band und die habe ich gesehen, glaub' ich, achtundsebzig oder neunzebzig Jahr war ich wirklich noch ein Kind im Stadtpark eines der ersten Open Airs in dem Stadtpark und die Musik... Ja super Bühne!

00:48:39: Und ich war natürlich geflasht.

00:48:41: mein erstes Pop- oder Rockkonzert von Indian Jew in the Blockheads höre ich immer noch total gerne.

00:48:47: Hit Me With Your Rhythm Stick ist einer der riesen Hits gewesen, Sex and Drugs & Rock'n'Roll.

00:48:52: also da gibt es ganz viele.

00:48:53: das finde ich jetzt so.

00:48:54: darüber nachdenke alles andere Take That gibt es ja noch.

00:48:57: die kannst du hier und dann mal sehen.

00:48:58: Ich bin in Berlin jetzt auch demnächst bei den Patch Shop Boys die ich auch sehr liebe.

00:49:02: Die muss ich mir nicht wünschen auf seiligen Geistwerte

00:49:05: Aber die kommen Ja Sehr gut Pack ma auch nen Link in die Schoachnot zu.

00:49:08: Das interessiert bestimmt den einen oder

00:49:10: anderen sehr genau

00:49:11: dass man damals durchhören kann.

00:49:14: Wolf Ansorge, vielen Dank fürs Gespräch.

00:49:16: Wir sind schon am Ende.

00:49:17: Schade eigentlich!

00:49:18: Aber in Anbetracht der Temperaturen glaube ich aber... Ich habe ja noch einen schönen Bogen geschlagen.

00:49:22: also so von deinen persönlichen Bezügen was du gelernt hast über die Lernangebote der HU hat wirklich viel Spaß gemacht mit dir zu sprechen.

00:49:29: Mir hat es auch viel Spaß gemalt und ich hab mich gefreut dass ihr mich eingeladen habt weil ich habe natürlich durch euch jetzt auch ein neues Angebot kennengelernt und freue mich sehr das es da so viele spannende Sachen gibt.

00:49:39: Vielen Dank dafür.

00:49:40: Danke für dein Besuch.

00:49:42: Wer Das Gespräch mit Ulf, gerne gehört hat.

00:49:46: Den interessieren vielleicht auch andere Folgen?

00:49:47: Ich habe gerade mal geschaut.

00:49:49: in unserem Frühwerk zum Beispiel hatten wir Yaret Di Baba zu Gast etwas kürzer.

00:49:54: hier ist auch ein Gespräch Mit Michelle Abdullai Auch einen Gespräch jetzt erst plötzlich erschienen mit Selina Storm Landesvorsitzende der Grünen.

00:50:01: Stichwort Baustellen.

00:50:03: da gibt es auch eins zwei Bezüge die vielleicht zwischen den Gesprächen herzustellen sind.

00:50:06: Mögel da gern mal rein hören Und auch da setzen wir ein paar Links in den Show-Notes für alle Interessierten.

00:50:11: Ansonsten freuen wir uns natürlich immer über Feedback, Kommentare und Hinweise, wen wir sonst noch einladen mögen – und vielleicht auch Hinweise dazu wenn ihr gerne mal auf dem heiligen Geist fällt.

00:50:25: Vielen Dank fürs Gespräch!

00:50:27: Sehr gerne kann ich nur zurückgeben Christian, vielen herzlichen Dank!

00:50:38: Feedback, Anregungen und Kommentare zum Podcast erreichen uns per E-Mail unter was willst du wissen?

00:50:44: at haw-hamburg.de.

00:50:50: Moderation Nikola Wessinghaage Christian Friedrich Musik Jakob Kopcicki Produktion Christian Friedrig.

00:50:59: Die Angebote der Hamburg Open Online University stehen allen frei zur Verfügung.

00:51:04: Um unsere Lernangebote zu nutzen musst Du keine Voraussetzungen erfüllen.

00:51:07: Schau einfach online vorbei.

00:51:09: Unsere Internetadresse ist www.houu.de.

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